Abenteuer SIBIRIEN im Winter – RUSSLAND

Innerhalb von 10 Tagen fahren wir nun über die Grenzen von Laos, China und der Mongolei nach Russland. Es ist nicht nur ein Wechselbad der Gefühle (Abschied und Neuanfang) sondern auch der Temperaturen. Hatten wir vor 10 Tagen in Laos noch 35 Grad, so sind es nun nur noch 5 Grad am Tag und nachts liegen die Temperaturen unter 0 Grad.

Obwohl nur sehr wenige Autos an der Grenze nach Russland vor uns stehen, müssen wir fast 5 Stunden warten. Der russische Zoll nimmt seine Sache sehr genau, viele Formulare müssen ausgefüllt werden und jedes Auto wird von gleich vier Zollbeamten gründlich „gefilzt“.

Am Nachmittag fahren wir dann bei schönem Sonnenschein über die Grenze nach Sibirien Richtung Ulan-Ude. Ulan-Ude ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Transsibirischen Eisenbahn. Von der Stadt aus gibt es einen Abzweig der Eisenbahn in den Süden über Ulan Bator bis nach Peking.

Die Landschaft ist geprägt von Wiesen, kleinen Wäldchen und Wasserläufen, ähnlich wie im Norden der Mongolei.

 

Wir sehen einige Stupas und buddhistische Tempel, die dominierende Religion ist hier noch der Buddhismus.

Wir fahren an der Stadt Ulan-Ude vorbei, denn unser erstes Ziel in Sibirien ist der älteste und tiefste See der Welt, der Baikalsee. Seit Ulan-Ude fahren wir nun immer entlang der Transsibirischen Eisenbahn.

Die Bahnübergänge sind zusätzlich mit herausfahrbaren Stahlplatten geschützt.

Die Landschaft ändert sich nun zusehends. Wir fahren oft kilometerweit durch Birken- und Kiefernwälder.

Dazwischen immer wieder kleine sibirische Dörfer mit Holzkaten und kleinen Gärten, ganz genau so, wie man es sich aus Erzählungen und Märchen vorstellt.

 

Es gibt zwar Strom in den Dörfern aber das Wasser wird nach wie vor vom Brunnen geholt.

Vor jedem Haus liegen große Stapel Holz, denn der Winter steht vor der Tür.

Viele Häuser sehen auch verlassen aus, oft sehen wir nur Alte, Kinder so gut wie garnicht.

Auch wir füllen unseren Wassertank an einer Pumpe mit eiskalten aber klaren sibirischen Wasser auf.

 

Baikalsee

Die Transsibirische Eisenbahn hat die First-Position entlang des Sees, die Straße verläuft einige Meter daneben. Nur Stichstraßen unter der Bahn durch, führen direkt zum See. Wir nehmen mal wieder ein Mütterchen mit, das am Straßenrand winkt. Es ist Olga, sie hat ihre Schwester am Baikalsee besucht und will nun nach Hause. Die Verständigung ist etwas schwierig aber Olga plaudert munter drauf los. Wir singen zusammen russische Lieder und Olga erstaunt uns mit einigen deutschen Wörtern aus ihrer Schulzeit! Ganze Hundert Kilometer! immer entlang des See fährt sie mit uns mit und wir befürchten schon, dass sie gar nicht mehr aussteigen will.

Fast am südlichen Ende des Sees finden wir ein wunderschönes Plätzchen und machen eine lange Pause.

Wir beobachten die See und trauen unseren Augen nicht. Wir sehen doch tatsächlich ein Robbenpärchen. Wir können es kaum glauben und recherchieren. Tatsächlich, im Baikalsee lebt die Baikalrobbe, die einzige Robbenart die ausschließlich im Süßwasser lebt. Leider können wir kein Foto machen, da sie sich zu weit draußen tummeln und der Himmel zu grau ist. Schaaade…

Irkutsk

Irkutsk ist eine Bezirkshauptstadt am Fluss Angara, dem einzigen Abfluss des Baikalsees. Schon früher war Irkutsk ein wichtiger Umschlagplatz für Waren, hier handelten Chinesen, Russen und Mongolen. Dank der Transsibirischen Eisenbahn und dem Fluss Angara mit einem großen Hafen, ist das auch heute noch so.

Wir interessieren uns mehr für die prächtigen Holzhäuser, die leider nur noch teilweise im guten Zustand sind.

Nach wie vor floriert auch der Kleinhandel in der Stadt, überall sehen wir kleine Märkte und viele Markhallen. Hier werden Milch, Kevir, Wurst und Fleisch frisch vom Hof angeboten. Auch Felle, Wollsocken… und alles was man so für den Winter braucht.

  

Wir brauchen erstmal ganz dringend Schneeketten und Kühlwasser und finden einen riesigen KFZ-Ersatzteilemarkt. Es ist eine sehr große Halle mit 150 kleinen Läden. Da uns das Suchen zu lange dauert, fragen wir mit Hilfe des Translater nach Schneeketten und werden auch prompt zum richtigen Laden geführt. Auch bei der Kühlwassersuche sind uns die überaus freundlichen Menschen sehr behilflich. Wir bekommen noch die Adresse für eine Werkstatt zur Überprüfung des Kühlwassers und nach einer Stunde ist unser Auto für den Winter gewartet.

 

 

Am nächsten Morgen besichtigen wir noch die Kazan Church, eine russisch orthodoxe Kirche und lauschen bei der Morgenmesse den sehr schönen mehrstimmigen orthodoxen Gesängen.

 

Unser nächsten Ziel ist nun der Stolby Nationalpark und Krasnojarsk am Jenissei.

Auf dem Weg nach Krasnojarsk kommt er nun, der erste Schnee und wir fahren durch eine wunderschöne Schneelandschaft mit weißen Birkenwäldern und gezuckerten Wiesen. Väterchen Frost aber meint es gut mit uns, es sind nur -2 Grad und die Straßen noch schneefrei.

Stolby Nationalpark und Krasnojarsk

Hinter den Bergen zieht der Himmel dann auf und bei strahlendem Sonnenschein fahren wir in den Stolby Nationalpark und Krasnojarsk.

Endlich mal wieder die Beine vertreten… den ganzen Nachmittag wandern wir durch den sehr dichten Wald mit sehr imposanten Felsblöcken und zutraulichen Vögeln. Von einem Berg aus, haben wir einen sehr guten Blick auf Krasnojarsk.

   

Krasnojarsk ist mit 1 Million Einwohnern, die drittgrößte Stadt Sibiriens und liegt an den Ufern des Jenissei. Die imposante Eisenbahnbrücke, die die Transsibirische über den Jenissei bringt, wurde 1893 errichtet und wurde 1900 auf der Pariser Weltausstellung ausgezeichnet.

Die Straße des Friedens ist die Haupteinkaufsstraße, hier stehen schöne restaurierte Häuser und natürlich jede Menge Denkmäler…

Wintercamping

Jede Nacht suchen wir uns nun ein lauschiges Plätzchen im sibirischen Birkenwäldchen. Die langen Abende, ab 18 Uhr wird es zappenduster, verbringen wir mit Kartenspielen, lesen und quatschen. Einige flackernde Kerzen geben zumindest optisch das Gefühl von Wärme…

  

Die größte Herausforderung aber, ist das morgendliche herauspellen aus dem warmen Schlafsack und dann ab durchs kalte Waschwasser in klamme Klamotten :). Muss man auch mal erlebt haben.

In der letzten Nacht überraschte uns ein feiner leichter Schneefall und unser Stellplatz verwandelte sich beim Anfahren in eine Matsch- und Schlammpiste. Mit Rädern voller Schlamm packte unser Bus die kleine Anhöhe nicht und uns blieb nichts anderes übrig, als die Sandbleche vom Dach zu holen. Mit Hilfe der Bleche arbeitete sich der Bus Meter für Meter vorwärts und wir waren glücklich, dem Frosttod im einsamen sibirischen Wald noch einmal entkommen zu sein 😉 🙂

(Natürlich werden wir von nun an, nur noch auf festen Wegen nächtigen)

   

Sibirische Köstlichkeiten

Jeden Mittag machen wir Rast in einer der zahlreichen kleinen Restaurants und Kaffees entlang unserer Route, um uns mit einem heißen Süppchen aufzuwärmen aufzuwärmen.

In jedem noch so kleinen Kaffee gibt es Soljanka, Borschtsch oder Schtschi.

Verfeinert werden die Suppen mit Smetana, russischem Sauerrahm. Am liebsten essen wir Borschtsch, eine Kartoffel-Kohl-Suppe mit roten Rüben.

   

Aber auch die Pelemeni und Buusy, mit Hack gefüllte Teigwarentaschen schmecken lecker. Dazu gibt es immer Brot und Tschai.

Piroschkys haben wir auch probiert nur noch nicht die Blinys(Crepes), die die Russen gern zum Nachtisch essen.

In jedem Restaurant geht man zuerst an den Tresen, dort liegt oder hängt die Speisekarte aus, natürlich in Russisch und beim ersten Restaurantbesuch haben wir zum Lesen der Speisekarte länger gebraucht, als fürs Essen.

Man wählt sein Essen, bezahlt und setzt sich an einen Tisch mit einer Nummer und feinem Wachstuchdeckchen. Irgendwann wird dann die Tischnummer aufgerufen, man meldet sich und das Essen wird serviert. Andere Länder, andere Tischkulturen.

Tomsk

Einen kleinen Abstecher von der eigentlichen Route führte uns heute bei heftigem Schneefall und vereisten Straßen nach Tomsk. Während des Kalten Krieges war Tomsk eine geschlossenen Stadt und Ausländer durften sie nicht besuchen.

Tomsk war das Bildungszentrum Sibiriens. 1880 wurde hier die erste sibirische Universität gegründet. Auch heute gibt es hier noch zahlreiche Universitäten.

Durch die Stadt führte auch die sibirische Heer- und Handelsstraße und viele wohlhabende Geschäftsleute und Adlige wohnten hier. Das Wohlhaben der Stadt spiegelt sich in den prächtigen Häusern wieder, die sehr schön restauriert wurden. Besonders die reich verzierten Holzhäuser mit den kunstvoll gefertigten Fensterrahmen sind eine Augenweide.

   

Dagegen sehen Theater und Philharmonie im sowjetischen Baustil sehr banal aus.

Bei heftigen Schneeregen und Wind fahren wir im dichten Verkehr vom Norden zum Süden durch die größte Stadt Sibiriens NOWOSIBIRSK. Wir fahren vorbei an einem imposanten prächtigen Bahnhofsgebäude über eine der zahlreichen Brücken, welche die durch den Ob geteilte Stadt verbinden. Das miserable Wetter und die einsetzende Dämmerung verleiten nicht zu einem Stadtbummel durch die 1,5 Millionen Stadt.

Die ganze Nacht schneit es, jeden Morgen heißt es nun, das Auto vom Eis und Schnee zu befreien.

Noch knapp 4.000 km Route durch das schöne Sibirien liegen vor uns, bevor wir in Richtung Süden zum Kaukasus „abschwenken“. Wir hoffen, Väterchen Frost meint es weiterhin gut mit uns und wir sind gespannt, auf dass, was wir noch sehen und erleben werden.

Omsk

Nun geht es Richtung Omsk. Immer wieder fahren wir von der Hauptstraße ab um uns kleine Dörfer und schöne Landschaften anzusehen.

 

Auf der Hauptroute Richtung Moskau sind große Trucks unterwegs und machen das schnelle Vorankommen bei einer zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h nicht immer leicht.

In Omsk suchen wir uns ein Hostel um Wäsche zu waschen und um Wohnzimmer, Schlafstube und Küche zu putzen, sozusagen Haushalttag:). Und auch wir genießen endlich mal wieder eine heiße Dusche bevor wir uns die schön restaurierte Altstadt und den tollen Bahnhof anschauen.

Die Bahnhöfe sind übrigens nicht nur alle sehr schön gepflegt und sehenswert sondern auch so gut gesichert, wie bei uns die Flughäfen.

  

Die Omsker Mariä-Entschlafens-Kathedrale sieht prächtig aus und auch die Altstadt hat sehr aufwendig restaurierte Prachtbauten.

Das Wetter bessert sich zusehends, wir genießen die Fahrt durch herrliche Birkenwälder, entlang an Seen und weiten Feldern.

 

Ural

Dann sind wir endlich im Uralgebirge und fahren lange immer schön bergauf durch dichten Nadel- und Mischwald. Wir entdecken bezaubernde, tiefblaue Seen und erfreuen uns an der schönen Landschaft.

Im Uralgebirge sehen wir zahlreiche Händler, die die Straße mit ihren Kiosken und Souvenirbuden beleben. Vor allem Felle, warme Stiefel, Fellmützen, Jagdmesser und Ölgemälde kann man hier kaufen und natürlich Destillerie Zubehör zur eigenen Wodkaherstellung.

  

Trotz eisiger Kälte, das echte Moskauer Eis schmeckt immer.

Hinter dem Uralgebirge und nach nunmehr 40.000 km

haben wir die zweite Reifenpanne. Zum Glück finden wir in der Nähe eine Werkstatt. Obwohl sie eigentlich nur Trucks reparieren, nehmen sie sich unseren kleinen Bus an und in nur 40 min und für 5,90 Euro wird der Reifen repariert!

 

Bei Samara biegen wir nun von der Hauptroute nach Moskau ab in Richtung Süden.

Nun fahren wir immer entlang der Wolga Richtung Wolgograd. Die Landschaft verändert sich schlagartig. Keine Birkenwälder, keine Seen oder Berge prägen nun die Landschaft, sondern endlose flache gelbbraune Steppe und Grasland und es wird auch immer wärmer.

An der Wolga finden wir einen schönen Schlafplatz, direkt neben einem Melonenfeld. Diesen plötzlichen Wandel von Eis und Schnee und nun ein Melonenfeld können auch wir nur schwer glauben… Die Nachttemperaturen liegen bei 3 Grad plus, wir freuen uns riesig dem russischen Winter hinter uns zu lassen.

Die Wolga ist Europas größter Fluss. An einigen Stellen haben wir das andere Ufer nicht mehr gesehen und glaubten, vor einem Meer zu stehen.

Bei einem Spaziergang entlang der Wolga entdecken wir große Sandbänke und viele Muscheln…

   

Hier machen wir uns einen schönen Tag, das Wetter meint es gut mit uns und wir genießen die Sonne.

Wolgograd

Sicher ist jedem die Stadt ein Begriff, denn hier war die Schlacht um Stalingrad.

Wir schauen uns die Gedenkstätte und das Denkmal „Mutter Erde“ auf dem Mamajew-Hügel an, es zählt zu den größten Statuen weltweit.

An der Mündung des Wolga-Don-Kanals steht ebenfalls das größte Lenindenkmal Russlands.

 

Lenindenkmäler haben wir fast in jeder auch noch so kleinen Stadt gesehen und in keinem anderen Land haben wir so viele Denkmäler wie in Russland gesehen.

Da das Wetter schön ist, die Sonne scheint spätsommerlich, beschließen wir, nicht auf direkter Route zum Kaukasus zu fahren, sondern entlang des Wolgadeltas nach Astrachan.

Wir besuchen einige der vielen Wolgadörfer und bestaunen die alten orthodoxen Kirchen und Klöster, die gerade liebevoll restauriert werden.

Astrachan

Am Rande der Stadt mündet die Wolga in einem riesigem Delta ins Kaspische Meer. Schon seit dem 6.Jahrhundert ist die Stadt ein Handelsplatz zwischen Europa und den Anrainern am Kaspischen Meer. Durch den Rohseidehandel gewann die Stadt zusehends an Bedeutung, das kann man sehr gut an den vielen schönen alten Häusern in der Altstadt sehen.

Der Astrachaner Kreml entstand im 16.Jahrhundert (vormals als Festung und Karawanserei)und ist die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt.

Auf dem Areal, welches von Wehrtürmen und einer weißen Wehrmauer umgeben ist, steht auch die mächtige 300 Jahre alte Mariä-Entschlafens-Kathedrale.

   

Zudem befinden sich in der Altstadt 7 Moscheen. Auch diese wurden alle, nachdem sie zu Sowjetzeiten als Schulen, Krankenhäuser und Wohnhäusern umfunktioniert wurden, nun wieder aufwendig saniert und dienen wieder als Moscheen.

Kalmückien

Zufällig entdeckten wir im Internet die Geschichte der Kalmücken und machten einen Abstecher nach Kalmückien, einer russische Teilrepublik. Das vor Jahrhunderten aus Ostasien gewanderte Volk der Kalmücken lebt hier, seit dem Ende der Sowjetzeit, wieder nach seinen traditionell buddhistischen Wurzeln. Das mongolischsprachige Volk wurde im Zusammenhang mit den stalinistischen Säuberungen und der Kollaboration mit den deutschen Besatzern zunächst vertrieben, doch 1957 durften sie wieder in ihre Heimat zurücksiedeln.

Elista ist die Hauptstadt der Teilrepublik. Hier steht seit 2005 der größte buddhistische Tempel Russlands. Wir besuchten den Tempel und erlebten ein sehr intensives und pulsierendes Gemeindeleben.

 

Im Tempel wurde gerade ein wunderschönes riesiges Mandala aus Sand fertig gestellt.

In der Stadt gibt es zahlreiche Tore, Denkmäler und Stupas.

Und als müsste es so sein…trafen wir am Rande der Stadt auch noch auf ein weißes Kamel 🙂

 

Durch die endlose Steppe, vorbei an Sanddünen und Seen fahren wir nun zum Nordkaukasus.

Nordkaukasus

Unser erstes Ziel war der Kurort Kislowodsk und waren ganz erstaunt und überrascht von dieser wunderschönen Kurstadt.

Hier kann man ganz entspannt durch einen schönen Kurpark, mit Kurbädern aus dem 19. Jahrhundert schlendern. Wenn man dazu noch „Kaiserwetter“ hat, fühlt man sich wie im Wellnessurlaub.

 

Elbrus

Man streitet sich darüber, ob nun der Elbrus mit seinen 5.642 m oder der Mont Blanc der höchste Berg Europas ist… auf alle Fälle ist der  Elbrus höchste Berg im Kaukasus und wir haben ihn besucht.

  

Mit einer Seilbahn fahren wir bis auf 3.500 m Höhe und stehen bei herrlichem Sonnenschein und 2 Grad vor den Füßen des mächtigen Berges.

Wandern kann man nun nicht mehr, dafür beobachten wir die russische Snowboard Nationalmanschaft beim Training und genießen das Panorama

Über den Nordkaukasus geht es nun zurück nach Georgien immer Richtung Süden mit dem Reiseziel Ägäis.